Dienstag, 27. September 2016

{DIY} Eine Pinnwand aus einem alten Stück Holz


Alte Holzbretter findet man viel auf Bauernhöfen, ev. beim Opa Zuhause oder auch vereinzelt auf dem Flohmarkt. Das tolle an alten Holzbrettern ist einfach ihr natürlicher Charme. Oft muss man gar nicht mehr viel an ihnen arbeiten, denn der Grauton und ausgewaschene Look an sich sind schon ein dekorativer Blickfang. So habe ich mir daraus eine neue Pinnwand "gebastelt", die jetzt neben meiner Eingangstür hängt. Unsere Termine, wichtige Notizen usw. sind nun gut für uns sichtbar. 



Das brauchst du:
altes Holzbrett
ev. Säge
Schleifpapier
bunte Stecknadeln
Garn
kleine Holzklammern

So einfach geht's:
Die Kanten und die Oberfläche des Holzbretts leicht mit dem Schleifpapier behandeln, damit sich alle Holzspäne davon lösen. Für die Aufhängung an der Wand haben wir von hinten in das Holzbrett kleine Löcher in der Größe der Wandschrauben gebohrt. Das Holzbrett kann so einfach auf die montierten Schrauben an der Wand aufgesteckt werden - so ist keine Schraube von vorne sichtbar.
Seine Notizen und Termine kann man nun mit Stecknadeln in das Holz pinnen. Auch ein gespanntes Stück Garn ist hilfreich, so können auch kleine Zettelchen, Karten, etc. mit einer kleinen Holzklammer daran fest gemacht werden. 




Liebe Grüße

Eure


Dienstag, 20. September 2016

Schnelle Heidelbeer-Schnitten


Letztens zog es uns wieder in die Berge und zwar in den wunderschönen Bregenzerwald. Da die Großeltern meines Freundes ein Ferienhaus dort besitzen, packen wir manchmal spontan unsere Taschen und genießen die Ruhe und die gute Luft. Eine kleine Wanderung und eine gute Jause am gemütlichen Balkon dürfen dabei nicht fehlen. Jedes Jahr, so im September wandern wir zu unserer, ich sag mal "geheimen Stelle" wo ein Meer von Heidelbeersträucher auf uns wartet. In einem guten Jahr sammelten wir schon 5kg, bis uns dann aber die Lust vergangen ist. Wir hatten auch schon Pech, wie letztes Jahr, da waren auf den Heidelbeersträuchern fast keine Heidelbeeren gewachsen. Aber Spaß macht es alle Mal, auch wenn es doch anstrengend werden kann. Aus den Heidelbeeren mach ich dann meistens Marmelade, leckere Kuchen oder friere sie ein. Heute habe ich ein schnelles Rezept mit selbst gepflückten Heidelbeeren für euch. Leckere Heidelbeer-Schnitten.



Rezept 
(rechteckige Springform ca. 25x38cm)
250 g Butter
4 Eier
225 g Zucker
250 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
250-300 g Heidelbeeren
(oder anderes Obst)

Zubereitung:
Die Heidelbeeren gut waschen und abtropfen lassen. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und die Springform mit geschmolzener Butter bepinseln. Dann für den Teig alle Zutaten in einer Küchenmaschine oder mit einem Mixer zu einem cremigen Teig verrühren und in die Backform gießen. Gleichmäßig verteilen und mit den Heidelbeeren großzügig bestreuen. Dann drückt ihr die Heidelbeeren etwas in den Teig und backt ihn ca. 15 - 20 Minuten. Stäbchenprobe machen. 
Gut auskühlen lassen, in schnitten Schneiden und mit Staubzucker bestreuen. 


Liebe Grüße

Eure

Donnerstag, 8. September 2016

Projekt Zimmertüren - Aus Alt mach Neu


Die Farbe vieler Zimmertüren verfärbt sich oft mit den Jahren und erhalten irgendwann einen Farbton, den einem nicht mehr gefällt oder zB. nicht mehr zur neuen Einrichtung passt. Oft sind Türen noch in einem guten Zustand und meist sehr massiv gebaut. Da wäre es doch viel zu schade diese zu entsorgen, zum einen ist es definitiv kostengünstiger, den alten Türen einen neuen Look zu verpassen. Je nach Oberfläche, ob Voll- oder Funierholz, aus alten Türen kann man optisch viel herausholen. Und das habe ich als Heimwerkerin - natürlich mit etwas Hilfe denn die Türen sind nämlich echt schwer - mit meinen Türen gemacht. Der Unterschied von Vorher zu Nachher ist für mich immer noch gigantisch und ich bin mit den "neuen" hellen Türen überglücklich. Gerade wenn man im Gang keine Fenster hat sind weiße Türen ideal, denn der Raum wirkt somit optisch größer. Naja, nun zeige ich euch ein paar Bilder wie es nun aussieht.







Hier noch ein Vorher Bild, damit ihr seht, wie alle Türen vorher ausgesehen haben. Ich muss einfach immer noch sagen, der Farbkontrast zur restlichen Einrichtung ist einfach wie eine Klatsche ins Gesicht.

Das brauchst du:
2 Böcke
Lack - vom Malerfachmarkt
feines Schleifpapier - Körnung je nach Art der Oberfläche
feine Schaumstoffrollen
Schwingschleifer
ev. neue Türgriffe

So geht's:
Zuerst baut man vor dem Schleifen die Türgriffe und das Schloss nach Möglichkeit aus. So schützt man diese bei der Wiederverwendung vor Kratzer auf den Metallteilen bzw. so lässt sich die Türe besser abschleifen. Dafür kennzeichnet man am besten welches Scharnier nach oben und welches nach unten gehört. Ich habe mich für neue Türgriffe entschieden. Im Baumarkt findet man dort eine große Auswahl mit unterschiedlichen Preisen. Anschließend kann man mit einem Schwingschleifer je nach Oberfläche der Türen diese abschleifen bzw. anschleifen. Im Malerfachmarkt erhaltet man eine gute Auskunft, welches Schleifpapier und welcher Lack sie für deine Türen empfehlen würden. Vor dem Lackieren sollten die Türen gründlich vom Schleifstaub befreit werden. Nun kann man die Türen mit den feinen Schaumstoffrollen je nach Deckkraft 2-3 Mal lackieren. Dabei ist es wichtig, die Trocknungszeiten zwischen den Anstrichen laut Angabe des Herstellers einzuhalten. Nach dem Trocknen kann man die Türgriffe wieder montieren und die Tür wieder einhängen.



Liebe Grüße

Eure